Hanroth Hanroth oder (Hoenrode), wie es damals genannt wurde. Im Jahre 1450 erstmalig erwähnt. Liegt ein wenig abseits der großen Verkehrsadern. In einem sanft ansteigenden Tal ganz von Wäldern umgeben. Der ideale Ort um Abstand und Ruhe von der Hektik und dem Streß des Alltages zu erlangen. 1595 wurden 4 Höfe, die zu den Gütern des Grafen von Elz gehörten, urkundlich erwähnt. Zu Beginn der preußischen Zeit (1817) wohnten in Hanroth 128 Menschen, die überwiegend von der Landwirtschaft lebten. Durch die Industrialisierung und Ansiedlung der Papierfabrik Hedwigstal, die teilweise auf Hanrother Gemarkung steht, hat sich der Ort auf ca. 600 Einwohner vergrößert, da Arbeitsplätze auch heute noch eine wichtige Grundlage für einen Umzug in eine ländliche Region sind. Trotz der verstärkten Zuwanderung hat der Ort seine Attraktivität, dazu gehört ein Lebensmittelgeschäft, eine Gastwirtschaft mit Gelegenheit zum übernachten und eine wunderschöne im Wald gelegene Grillhütte, die zum feiern einlädt, nicht verloren. Das Bemühen, den dörflichen Charakter trotz vieler baulicher Veränderungen stets zu erhalten, soll auch weiterhin das uneingeschränkte Ziel der Ortsverwaltung sein.